Die richtige Antwort ist:
Mutterschutz
Unabhängiges Lernangebot, keine BAMF-Website. Übersetzungen sind Lernhilfen; die Prüfung findet auf Deutsch statt.
Kurz erklärt
Der besondere Schutz von Frauen kurz vor und nach der Geburt heißt Mutterschutz.
Warum ist das richtig?
Das Mutterschutzgesetz schützt die Gesundheit von Mutter und Kind und sichert den Arbeitsplatz.
Hintergrund
Die Mutterschutzfrist beginnt sechs Wochen vor dem errechneten Geburtstermin und endet in der Regel acht Wochen nach der Geburt, bei Früh- oder Mehrlingsgeburten nach zwölf Wochen. Vor der Geburt darf die Frau arbeiten, wenn sie es ausdrücklich möchte; nach der Geburt besteht ein Beschäftigungsverbot. In dieser Zeit bekommt sie Mutterschaftsgeld von der Krankenkasse und einen Zuschuss vom Arbeitgeber. Außerdem darf ihr während der Schwangerschaft und bis vier Monate nach der Geburt grundsätzlich nicht gekündigt werden.
Warum sind die anderen Antworten falsch?
Elternzeit ist eine Freistellung von der Arbeit für Mütter und Väter bis zum dritten Geburtstag des Kindes. Geburtsvorbereitung ist ein Kurs für werdende Eltern, und Wochenbett nennt man die Wochen der körperlichen Erholung nach der Geburt – beides ist kein gesetzlicher Schutz.
Merkhilfe
Mutterschutz: 6 Wochen vor, 8 Wochen nach der Geburt.
Gesetzliche Grundlage: § 3 Mutterschutzgesetz ↗
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