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#278Ein Mann im Rollstuhl hat sich auf eine Stelle als Buchhalter beworben. Was ist ein Beispiel für Diskriminierung? Er bekommt die Stelle nur deshalb nicht, weil er …

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Die richtige Antwort ist:

im Rollstuhl sitzt.

Unabhängiges Lernangebot, keine BAMF-Website. Übersetzungen sind Lernhilfen; die Prüfung findet auf Deutsch statt.

Offizieller Fragenkatalog (BAMF) ↗

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Kurz erklärt

Diskriminierung ist es, wenn die Person die Stelle nur deshalb nicht bekommt, weil er im Rollstuhl sitzt.

Warum ist das richtig?

Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz verbietet Benachteiligungen im Arbeitsleben wegen solcher Merkmale.

Hintergrund

Für die Arbeit als Buchhalter spielt es keine Rolle, ob jemand im Rollstuhl sitzt. Das Grundgesetz sagt ausdrücklich: „Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden“ (Artikel 3). Schwerbehinderte Menschen sind im Arbeitsleben zusätzlich geschützt. Betriebe mit mindestens 20 Arbeitsplätzen müssen fünf Prozent davon mit schwerbehinderten Menschen besetzen oder eine Ausgleichsabgabe zahlen. Für einen barrierefreien Arbeitsplatz gibt es finanzielle Unterstützung, zum Beispiel vom Inklusionsamt.

Warum sind die anderen Antworten falsch?

Fehlende Erfahrung, zu hohe Gehaltsvorstellungen oder fehlende Englischkenntnisse können sachliche Gründe sein, jemanden nicht einzustellen. Das gilt für Menschen mit und ohne Behinderung gleichermaßen.

Merkhilfe

Behinderung ist kein Grund, jemanden abzulehnen.

Gesetzliche Grundlage: Art. 3 GG ↗, § 1 AGG ↗

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