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#289Ein Mann mit dunkler Hautfarbe bewirbt sich um eine Stelle als Kellner in einem Restaurant in Deutschland. Was ist ein Beispiel für Diskriminierung? Er bekommt die Stelle nur deshalb nicht, weil …

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Die richtige Antwort ist:

er eine dunkle Haut hat.

Unabhängiges Lernangebot, keine BAMF-Website. Übersetzungen sind Lernhilfen; die Prüfung findet auf Deutsch statt.

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Kurz erklärt

Diskriminierung ist es, wenn die Person die Stelle nur deshalb nicht bekommt, weil er eine dunkle Haut hat.

Warum ist das richtig?

Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz verbietet Benachteiligungen im Arbeitsleben wegen solcher Merkmale.

Hintergrund

Wer einen Bewerber wegen seiner Hautfarbe ablehnt, diskriminiert ihn rassistisch. Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz verbietet Benachteiligungen wegen der ethnischen Herkunft, des Geschlechts, der Religion, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Identität. Schon die Stellenanzeige muss neutral formuliert sein. Wer diskriminiert wird, kann innerhalb von zwei Monaten eine Entschädigung verlangen; Unterstützung bietet die Antidiskriminierungsstelle des Bundes. Wichtig ist, Beweise wie E-Mails oder Zeugen festzuhalten.

Warum sind die anderen Antworten falsch?

Zu geringe Deutschkenntnisse für die Arbeit mit Gästen, zu hohe Gehaltsvorstellungen oder fehlende Berufserfahrung sind sachliche Gründe. Sie haben mit der Stelle zu tun und sind keine Diskriminierung.

Merkhilfe

Hautfarbe ist nie ein erlaubter Grund.

Gesetzliche Grundlage: Art. 3 GG ↗, § 1 AGG ↗

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