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#299Ausländische Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen, die in den 50er und 60er Jahren von der Bundesrepublik Deutschland angeworben wurden, nannte man …

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Die richtige Antwort ist:

Gastarbeiter / Gastarbeiterinnen.

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Kurz erklärt

Die in den 50er- und 60er-Jahren angeworbenen ausländischen Arbeitskräfte nannte man Gastarbeiter.

Warum ist das richtig?

Der Name zeigt, dass man damals davon ausging, sie würden nur für eine Zeit bleiben.

Hintergrund

Im Wirtschaftswunder fehlten der Bundesrepublik Arbeitskräfte, besonders in Industrie, Bergbau und Bau. Deshalb schloss sie ab 1955 Anwerbeabkommen mit Italien, Spanien, Griechenland, der Türkei, Marokko, Portugal, Tunesien und Jugoslawien. 1964 wurde in Köln der millionste Gastarbeiter, der Portugiese Armando Rodrigues de Sá, mit einem Moped begrüßt. 1973 stoppte die Bundesrepublik die Anwerbung. Viele Gastarbeiter blieben, holten ihre Familien nach und prägen Deutschland bis heute mit.

Warum sind die anderen Antworten falsch?

Schwarzarbeiter arbeiten illegal, ohne Steuern und Sozialabgaben zu zahlen. Zeitarbeiter werden von einer Firma an andere Firmen verliehen. Schichtarbeiter arbeiten in wechselnden Schichten, zum Beispiel nachts – das sagt nichts über ihre Herkunft.

Merkhilfe

Anwerbung 1955–1973 = Gastarbeiter.

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