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#5Wahlen in Deutschland sind frei. Was bedeutet das?

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Die richtige Antwort ist:

Der Wähler darf bei der Wahl weder beeinflusst noch zu einer bestimmten Stimmabgabe gezwungen werden und keine Nachteile durch die Wahl haben.

Unabhängiges Lernangebot, keine BAMF-Website. Übersetzungen sind Lernhilfen; die Prüfung findet auf Deutsch statt.

Offizieller Fragenkatalog (BAMF) ↗

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Kurz erklärt

Eine freie Wahl darf ohne Zwang oder Nachteile getroffen werden.

Warum ist das richtig?

Wählende müssen ihre Entscheidung selbst treffen können und dürfen weder beeinflusst noch zu einer bestimmten Stimme gezwungen werden.

Hintergrund

Für Bundestagswahlen nennt das Grundgesetz fünf Wahlgrundsätze: allgemein, unmittelbar, frei, gleich und geheim (Artikel 38). „Frei“ heißt: Niemand darf Wählerinnen und Wähler unter Druck setzen, bestechen oder bedrohen, und niemand darf wegen seiner Stimme Nachteile haben. Zur freien Wahl gehört auch, dass man gar nicht wählen gehen muss.

Warum sind die anderen Antworten falsch?

Geld für eine bestimmte Stimme anzunehmen ist Wählerbestechung und strafbar. Auch Menschen, die im Gefängnis waren oder sind, dürfen in der Regel wählen – nur ein Gericht kann das Wahlrecht in seltenen Fällen entziehen. Eine Wahlpflicht gibt es in Deutschland nicht, anders als zum Beispiel in Belgien.

Merkhilfe

Die fünf Wahlgrundsätze: allgemein, unmittelbar, frei, gleich, geheim. „Frei“ heißt: ohne Druck und ohne Pflicht.

Gesetzliche Grundlage: Art. 38 GG ↗

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