Fortschritt: 66 / 46014%

#66Welche Städte haben die größten jüdischen Gemeinden in Deutschland?

Schnellsteuerung

1-4Antwort wählen←Vorherige Frage→Nächste FrageFFavorit umschaltenGZu einer Frage springen
Die richtige Antwort ist:

Berlin und München

Unabhängiges Lernangebot, keine BAMF-Website. Übersetzungen sind Lernhilfen; die Prüfung findet auf Deutsch statt.

Offizieller Fragenkatalog (BAMF) ↗

Alle 300 Fragen zum Einbürgerungstest →

Kurz erklärt

Die größten jüdischen Gemeinden Deutschlands gibt es in Berlin und München.

Warum ist das richtig?

In beiden Städten leben jeweils mehrere tausend Mitglieder jüdischer Gemeinden.

Hintergrund

Heute leben in Deutschland rund 90.000 Menschen, die Mitglied einer jüdischen Gemeinde sind; viele kamen nach 1990 aus der ehemaligen Sowjetunion. Die größten Gemeinden sind die Jüdische Gemeinde zu Berlin und die Israelitische Kultusgemeinde München und Oberbayern. In München steht seit 2006 die große Ohel-Jakob-Synagoge im Stadtzentrum, in Berlin die Neue Synagoge mit ihrer goldenen Kuppel.

Warum sind die anderen Antworten falsch?

Hamburg, Essen, Nürnberg und Stuttgart haben ebenfalls jüdische Gemeinden, aber kleinere. Worms und Speyer sind eine Falle: Zusammen mit Mainz waren sie im Mittelalter die wichtigsten jüdischen Zentren (die „SchUM-Städte“, heute UNESCO-Welterbe), haben heute aber nur kleine Gemeinden.

Merkhilfe

Die größten Städte Deutschlands, Berlin und München, haben auch die größten Gemeinden.

Leben in Deutschland © 2026