Die richtige Antwort ist:
Alle sollen gleich viel Geld haben.
Unabhängiges Lernangebot, keine BAMF-Website. Übersetzungen sind Lernhilfen; die Prüfung findet auf Deutsch statt.
Kurz erklärt
Das Grundgesetz garantiert nicht, dass alle gleich viel Geld haben.
Warum ist das richtig?
Es schützt Menschenwürde, Meinungsfreiheit und Gleichheit vor dem Gesetz, schreibt aber keine gleichen Einkommen vor.
Hintergrund
Die drei richtigen Sätze stammen fast wörtlich aus dem Grundgesetz: „Die Würde des Menschen ist unantastbar“ (Artikel 1), „Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich“ (Artikel 3) und die Meinungsfreiheit (Artikel 5). Deutschland ist zwar ein Sozialstaat (Artikel 20): Er hilft Menschen in Not, etwa mit Bürgergeld oder Krankenversicherung. Gleiches Einkommen für alle verspricht das Grundgesetz aber nicht.
Warum sind die anderen Antworten falsch?
„Alle sollen gleich viel Geld haben“ beschreibt eine Idee, die es im Grundgesetz nicht gibt. In Deutschland gelten Eigentum (Artikel 14) und Berufsfreiheit; Einkommen dürfen unterschiedlich sein. Gleichheit bedeutet im Grundgesetz gleiche Rechte, nicht gleiches Geld.
Merkhilfe
Gleich vor dem Gesetz – ja. Gleich viel Geld – nein.
Gesetzliche Grundlage: Art. 1 GG ↗, Art. 3 GG ↗
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